Ein sehr ausführlicher und informativer Bericht - Danke dafür.
Wir haben uns Ende 2025 für den EQB entschieden, da der Preis für eine derart ausgestattete und neue "Familienkutsche" unschlagbar war.
Hintergrund war die Totalentwendung unseres KIA Sorento PHEV BJ 21, aus dem Carport im Oktober 2025. Wer hätte damit gerechnet??
Der KIA war ein reines Stadtauto und der Verbrenner wurde quasi nur 1x jährlich für die Langstrecke nach Hamburg - Saalfelden und zurück gefordert.
Leider sprang der Verbrenner im Winterhalbjahr automisch an, um das Fahrzeug zu heizen. die 13,8kWh Batterie reichte im Sommer auch nur für knapp 40km Reichweite.
Am schlimmsten waren aber die Inspektionen; der Verbrenner hat durch die ewigen Kurzstreckenfahrten viel Kondenswasser im Öl angesammelt -Farbe des Öls: Milchkaffee.
Auf einer 80km Fahrt hat dann letzten Sommer der Motor "geruckelt" - da sich der ADAC keine Motorprobleme bei Plug-In-Hybridwagen anschaut, wurde der Wagen nach Hamburg geschleppt.
Es war eine Zündkerze defekt -bei 20.000km. Reparatur hat sagenhafte 240€ für 4 Zündkerzen gekostet.
Also stand der Entschluss fest; nur ein BEV ergibt Sinn. KIA hat da keine Schnäppchen, genau wie Volvo und BMW. Einen Enyaq fahre ich ja als Firmenwagen und der e-Up unserer Tochter ist zu klein.
Der e-Up hat mit 4J und 20.000km immerhin auch stolze 12.800€ gekostet.
Lange Rede kurzer Sinn:
Der EQB lädt nicht besonders schnell (macht aber nichts, wird zuhause geladen) - er verbraucht auf der Kurzstrecke im Winter auch extrem viel (>= 34kWh), aber der Komfort und der Allradantrieb
(hatte der KIA auch), sind einzigartig. Die 360° Kamera, Fingerprintsensor und auch das Navi sind wesentlich moderner als beim KIA. Schick sieht er auch noch aus -insofern haben wir wohl alles richtig gemacht.
Gruß
Iskandar