Frage an die Experten : Was ist der Technische Grund dass man beim Kühlmittelsystem einen Überdruck von 0.7 bar (=70 kPa vom roten Deckel) überhaupt zulässt ?
Beim Verbrenner ist das ja gewollt (bis zu 2 Bar beim schwarzen Standard-Deckel) um die Siedetemperatur nach oben zu verschieben, beim E-Auto macht das aber irgendwie keinen Sinn. Da wir beim E-Auto nie in die Nähe von 95 Grad kommen, könnte man eigentlich auf 0 bar (= kleine Bohrung im Deckel) gehen, oder nicht ?
Was ich auch nicht verstehe : Nach einer gewissen Fahrzeit baut sich beim EQA/EQB offenbar ein Überdruck auf, der dann entweicht wenn man die 2 Deckel aufschraubt. Woher kommt dieser Überdruck ? Kommt das von den Motoren ? Dampf ist es ja nicht, denn der Überdruck bleibt auch über Nacht bestehen.
A propos Motoren : Ein Motoren-Instandsetzer in Finland hat festgestellt dass die Wellendichtungen der Rotoren nicht ganz dicht sind (geht halt nicht anders) und minimal Kühlfüssigkeit ins Statorgehäuse tropft. Wenn das nicht allzuviel ist macht das auch keine Probleme, wenn aber der Pegel dort zu hoch wird, kann das zu einem Kurzschluss im Stator führen.
Wenn wir jetzt immer mit viel Überdruck rumfahren, dann wäre ja diese Leckage an der Wellendichtung grösser als ohne Überdruck ? Anyway, ich besorge mir mal 2 alte Deckel und bohre da ein ganz kleines Loch rein, so dass immer ein Druckausgleich stattfinden kann. Oder verstehe ich da was falsch ?