EQB Erfahrungen - Familienauto im Winterbetrieb

  • Nach einem viertel Jahr mit unserem EQB, möchte ich hier mal ein kleines Review schreiben, um unsere Erfahrungen zu teilen.


    Rahmenbedingungen:

    Wir nutzen den EQB als einziges Familienauto (4 Personen), pendeln allerdings nicht auf Arbeit damit. Dafür nutzen wir Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel.

    Das heißt wir machen Besorgungen und Ausflüge, sind aber nicht täglich unterwegs.


    Der EQB sollte es sein, weil wir einen großen Kofferraum möchten. Außerdem sollte der Wagen uneingeschränkt alltagsfähig sein und für Familienurlaube geeignet (WLTP >500km).

    Dazu kommt, dass der EQB ein sehr schönes Auto ist (insbesondere mit Vollausstattung).


    Prämisse der Schilderungen.

    Ich selbst bin ein großer Fan von Elektromobilität (auch aus politischen Gründen), aber meinen Bericht schreibe ich so, als würde ich einem guten Freund meine Erfahrungen schildern, der womöglich nicht so enthusiastisch ist, wie ich.


    Das Auto

    EQB 250+ / Baujahr 7/2024 / EZ 2/2025

    15.000 km

    AMG Line Premium (inkl. Pano / Headup /AHK / Wärmepumpe / Fahr-Assistenz-Paket usw.)

    5 Sitzer


    Reichweite und Laden

    Gleich zu Anfang komme ich zum größten Knackpunkt des Fahrzeugs.

    Einem guten Freund würde ich folgendes raten: Entweder bist du ein E-Auto-Enthusiast, oder du hast eine Wallbox zu Hause. Ansonsten würde ich dir NICHT dazu raten, das Auto zu kaufen.


    Warum?

    Im Winter habe ich einen Realverbrauch zwischen 25 bis 30 KW/100km.

    Damit kommt man auf eine nutzbare Realreichweite von ca. 200km.

    Ich schone das Auto nicht. Ich nutze gern die Standheizung zur Vorklimatisierung und fahre auf der Autobahn gern 130 km im Durchschnitt, also vorübergehend gern auch mal schneller.


    Dazu kommt, dass man das Auto ja generell nur bis 80 oder 90 Prozent laden soll, aber den Ladestand im Alltag auch nur ungern unter 30 Prozent fallen lässt, um jederzeit flexibel zu sein.


    Das hat zur Folge, dass ich 1-2 mal pro Woche laden muss.


    Bevor ich eine eigene Wallbox hatte, habe ich während des Wocheneinkaufs am Supermarkt geladen, oder während des Fitness-Studio Besuchs. Das funktionierte zufriedenstellend.

    Allerdings passierte es immer wieder, dass ich die letzte noch freie Ladesäule erwischt habe.

    Der innerstädtische Ausbau der Ladesäulen muss dringend forciert werden.


    Die Ladeleistung im Winter zeigt das Auto vorher mit 11 bis 20 KW/h an.

    Hängt es dann an der Ladesäule, bekommt man relativ schnell ca. 50KW/h (mit kaltem Akku).

    Der Trick, die Akku-Vorklimatisierung zu starten, indem man den „Sport Modus“ aktiviert, funktioniert nicht so gut. Das bringt nur ca. 1-2KW Erhöhung der Ladeleistung bis man an der Säule ist.

    Etwas besser funktioniert es, wenn man im Navi die Ladesäule als Ziel angibt, bevor mal losfährt.

    Damit erhöht sich die Ladeleistung um ca. 3-4KW bis man an der Säule ist.


    Die offiziell angegeben 100 KW/h wurden mir nur ein einziges Mal angezeigt (nach einer langen Autobahnfahrt bei ca. 20% Akkustand).


    Fahrgefühl

    Kommen wir nun zum größten Pluspunkt des Autos.

    Das Fahrgefühl ist fantastisch!

    Leise, durchzugsstark und nobel.

    Die AMG-Line Sitze sind allerdings recht hart.


    Ich fahre normalerweise ungern lange Strecken, weil ich dann irgendwann unkonzentriert werde. Meine Frau und ich wechseln uns deshalb immer ab.

    Die knapp 600km nach der Abholung des Autos bin ich allerdings allein gefahren (ohne meine Frau ans Steuer zu lassen).

    Und es war sooo entspannend.

    Es ist leise, das Auto beschleunigt in jeder Situation souverän, und man hat ein gutes Gefühl, weil der Spurwechsel-Assistent, Spurhalte-Assistent und Notbremsassistent „auf einem aufpassen“.


    Assistenzsysteme im Alltag

    Im Alltag des Stadt-Verkehrs und auf kleinen Landstraßen können die Assistenzsysteme anstrengend sein. Ich selbst komm gut klar, weiß aber inzwischen, dass das Auto in einigen Situationen anders reagiert als ich es tun würde, und steuere dann einfach aktiv gegen. Meine Frau kann die Assistenzsysteme überhaupt nicht leiden. Manchmal auch zurecht.

    Inzwischen habe ich die Assistenzsysteme auf „spät reagieren“ umgestellt.


    Geräumigkeit + Stadttauglichkeit

    Das Auto ist fast so geräumig wie mein alter Toyota Avensis Kombi. Das ist für ein E-Auto äußerst selten. Ich habe mir viele Kofferräume angesehen (u.a. ID4), und habe nichts vergleichbares gefunden.

    Dazu kommt, dass das Auto vergleichsweise schmal ist (1,82 ohne Außenspiegel). Das war mir wichtig, weil ich sonst Probleme mit meiner Einfahrt, in Parkhäusern und bei Engstellen im Stadtverkehr bekomme.

    Die Kombination aus diesen beiden Faktoren war einer der Haupt-Ausschlagspunkte für den Kauf des Fahrzeugs.


    Preis

    Wir haben 45.000€ bezahlt, und dafür einen Werkswagen erhalten, der ein halbes Jahr alt war.

    Für ein vollwertiges E-Auto, zumal einen Mercedes mit Vollausstattung erscheint mir das ein sehr fairer Preis zu sein. Bei VW oder Skoda wäre man kaum günstiger gekommen.


    Elektro vs. Verbrenner

    Alle, die die oben genannten Einschränkungen zur Reichweite und Ladeleistung nicht akzeptieren wollen, verstehe ich sehr gut. Ich glaube, ihr kommt auf den Geschmack, wenn die ersten GLB-EQ Leasing Rückläufer am Gebrauchwagen-Markt verfügbar sind. Dann sollte es wahrlich keine rationalen Gründe mehr geben, einen Verbrenner zum gleichen Preis vorzuziehen.



    Nachtrag 1: öffentliches laden

    Ich bin inzwischen dazu übergegangen nur noch MB.Charge zu verwenden. Das hat 2 riesige Vorteile:

    1. Bisher konnte ich an wirklich jeder Ladesäule damit bezahlen/freischalten
    2. Kann man im Mercedes Navi die Preise jeder Ladesäule nachsehen.

    Beides klingt wie eine Selbstverständlichkeit. Ist es bei anderen Ladekarten-Anbietern aber ganz und gar nicht.



    Nachtrag 2: privates laden

    Ich hatte riesige Probleme im Großraum Dresden einen Elektriker zu finden der überhaupt erstmal ein Angebot für eine Wallbox inkl. Installation abgegeben hat.

    Am Ende habe ich EINEN gefunden.

    Falls jemand ähnliche Probleme hat, kann er mich per PN anschreiben. Dann leite ich den Kontakt gern weiter.

  • Moin Rene,


    sehr schöner Bericht :)


    Einmal musste ich schmunzeln: Man fährt mit dem Auto ins Fittnes-Studio um dort Fahrrad zu fahren. (nicht ernst gemeint ;) )


    Was man aber leider Freunden sagen muss: Die Ladepreise außerhalb der eigenen Wallbox sind leider viel zu hoch.

    Da muss noch was passieren.

  • Danke Rene für den schönen Bericht! :thumbup:


    Wir haben gerade einen EQB (350er AMG Premium) gekauft, werden den bald in ebenfalls 600km Entfernung abholen und Deine geschilderten Erfahrungen im Bericht erwarte ich grundsätzlich auch so für uns.

    Da wir auf dem Land mit eingeschränktem OPNV wohnen und das Auto zum Pendeln nutzen werden/müssen, ist eine Wallbox verpflichtend, aber bei uns auch schon seit über zwei Jahren vorhanden.


    Bei den Probefahrten sind mir die harten Sitze nicht aufgefallen. Ich hoffe, dass sie mir weiterhin nicht auffallen :) .

    Vielleicht sind die Sitze auch deshalb am Anfang noch so hart, damit Sie mit der Zeit weicher und dann angenehmer werden können :saint: ... schauen wir mal.

    EQB 350 AMG Premium rot als Junger Stern mit 18 M und nur 3 TKM übernommen.
    Elektrische Vorerfahrungen:
    - Cupra Born (24 M und 22TKM)
    - Smart #1 Brabus (1 M und 2TKM)

  • Ich kann Rene's Erfahrungen zu 100% bestätigen. Da ich nur alle paar Wochen mal Langstrecke fahre, spielen die Tankstopps alle 200km keine Rolle, dieser Nachteil wird mehr als kompensiert durch das souveräne Fahrgefühl das ich nicht mehr missen möchte. Übrigens : Beim Motorrad-fahren muss man auch alle 200 km zum Tankstopp, da regt sich aber niemand darüber auf, das war halt schon immer so.... Die 1200km Reichweite die mein E350 Diesel auszeichneten habe ich kein einziges mal wirklich benötigt....

  • Schön geschriebener Erfahrungsbericht - einige Punkte decken sich auch mit meinen Erfahrungen, die ich seit 08/2024 mit unserem 300er gemacht habe.


    Die Kaufpreise gegenüber meinem Kauf in 08/2024 (EZ 08/2023, 8 Monate von WA gefahren, 9.790 km gelaufen, ehemaliger LP 72.400€ zzgl. Überführungskosten) scheinen für den EQB tatsächlich stärker angezogen zu haben. Mich hatte der 300er damals inkl. Flug Stuttgart/HH und Taxitransfer zur NL HH ziemlich genau 37.000 € gekostet.


    Die Überführung von HH nach Uhingen hatte ich mit 2 Ladestopps erledigt. 1x privat an der Wallbox bei meiner Schwester im südlichen Münsterland und den zweiten nördlich von Frankfurt.


    Der 350er, den wir dann 6 Wochen später noch für meine Schwester gesucht hatten, war schon deutlich teurer und das Angebot knapper.


    Wir haben den EQB als Alltagskutsche im Rentnerbetrieb (hauptsächlich Kurzstrecken) gekauft - der Tiguan TDI-Motor wurde da gar nicht mehr richtig warm und es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Motor bzw. der Rußpartikelfilter hinüber gewesen wäre.


    Mit der PV-Anlage auf dem Dach sind die Ladekosten mit ca. 1,50€/100km schon sehr günstig.


    Wir haben wegen einer Wohnungskernsanierung im Ruhrgebiet aber auch 6x die Strecke Uhingen/Ruhrgebiet und zurück mit dem EQB zurückgelegt. Im Sommer lag auf diesen Langstrecken der Verbrauch bei 15,4 kWh/100km. Unter winterlichen Bedingungen hatten wir 19,0 und am letzten Sonntag 19,3 kWh/100km geschafft. Das „Geheimnis“ für den geringen Verbrauch lag in der Beschränkung der Geschwindigkeit auf 100 bis 110 km/h, denn wir sind zusätzlich auch mit dem Wohnmobil gefahren, dass uns vor Ort als Hotelersatz diente. Gewichtsbedingt ist da bei 100 km/h das Limit gesetzt.


    Meine Frau fuhr mit dem EQB und hatte den Abstandstempomaten nicht benutzt (macht sie grundsätzlich nicht) und verbrauchsoptimiertes Fahren beherrscht sie auch nicht. Im Windschatten des Wohnmobils ist sie auch nicht gefahren.


    Der momentane Durchschnittsverbrauch liegt übrigens bei 22,3 kWh/100km seit wir den EQB haben.


    IMG_6345.jpeg


    Der heutige Tagesverbrauch ist erschreckend hoch, setzt sich allerdings aus 6 Einzelfahrten zusammen. Die Heizung verbraucht dabei viel Strom, denn der EQB musste dabei auch 6x aufgeheizt werden.


    Das AMG-Gestühl ist sicher sportlich härter, als die Normalsitze. Meine Erfahrungen sind jedoch die, dass Langstrecken mit härter gepolsterten Sitzen für mich (mit Wirbelsäulenproblemen) viel besser zu ertragen sind, als weicher gepolsterte. Bei VW hatte ich mich immer für R-Line entschieden und im BMW Z4 habe ich mit den härteren M-Sitzen meine Freude.


    Vor dem Z4 hatte ich 13,5 Jahre lang einen 300 SL aus 1988 - Baureihe R107 - mit dessen weichen Sitzen bin ich rückenmäßig nicht klar gekommen - nach 2 Stunden Fahrt hatte ich meist Rückenschmerzen.


    Insofern war bei der EQB-Auswahl die AMG-Line die logische Konsequenz - vom Sitzkomfort bin ich immer noch sehr begeistert. Aber jeder empfindet das sicher anders.


    Für den EQB als 300er oder 350er würde ich auch heute noch eine Kaufempfehlung abgeben. Das Nachfolgemodell käme übrigens für mich nicht in Frage - ein Panoramadach, das sich nicht öffnen lässt, halte ich für Blödsinn (dann lieber gleich ein Blechdach, das weniger wiegt und keine Probleme macht). Das Armaturenbrett wäre dann gleich auch noch ein weiteres Ausschlusskriterium.


    Ich hoffe, dass uns der EQB erhalten bleibt, bis wir nicht mehr Autofahren wollen oder können. Er soll das letzte Auto sein, das wir im Alltag fahren.


    Gruß aus‘m Ländle

    Uli

    MB EQB 300 4Matic - Baumonat 08/2023 - ab 08/2024

    Knaus BoxDrive 680 ME - Baumonat 10/2022 - ab 12/2022

    BMW Z4 35i e89 - Baumonat 06/2014 - ab 08/2015

    Triumph TR6 - Baumonat 01/1971 - ab 09/2004

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  • Wir fahren jetzt seit gut 1 1/2 Jahren oder so den EQB als 250.
    Das Auto als solches ist ok - man merkt, dass eine bestehende Plattform genommen und Elektro reingepflanzt wurde. Ich finde das Fahrwerk recht hart, bzw. bockig - v.a. auf kurzen Schlägen. Hier reagiert der GLB deutlich besser, da sehr viel leichter.


    Der Verbrauch im Sommer ist ok wir fahren ihn im reinen Stadtverkehr um die 16 eher 17 kw/h im Schnitt.

    Im Winter ist das Auto ein Totalausfall. Man fährt mit 150 km Reichweite los und nach 10 km Fahrt zeigt der Akku noch 120 km an - in etwa. Die angezeigte Reichweite ist nicht realistisch, es sei denn man macht die Heizung und alles aus. Hier auf der Schwäbischen Alb im Winter eher nicht zu empfehlen. Vor allem die Reichweite im Winter bzw. an kalten Tagen schmälert meine Begeisterung deutlich. Geladen wird ausschließlich daheim an der Wallbox, so dass sich das preislich im Rahmen hält. Öffentliches Laden in Deutschland halte ich nach wie vor massiv zu teuer, aber das ist eben so wenn man am Markt vorbei politisch etwas durchsetzen will und dies nur mit Milliarden Subvention gelingt.

    Wir nutzen den EQB als reinen Zweitwagen, als Primärfahrzeug wäre mir die jetzige Generation zu anstrengend vor allem im Winter wenn man gefühlt alle zwei, drei Tage laden müsste. Als Zweitwagen ist er ok.

  • Hier im Oberengadin ist es wochenlang -15 Grad am Morgen, mein EQB steht immer draussen, ich lade jeweils auf 80%, aber dass nur 150km angezeigt werden habe ich noch nie erlebt. Einmal die Woche fahren wir nach Italien (Tirano oder Chiavenna) zum Einkaufen, das sind jeweils 160km hin und zurück. Bei der Rückkehr haben wir trotz Minustemperaturen noch 25-30%, was völlig OK ist.

    Es geht auch mit 50% wenn man ausnahmsweise auf 100% lädt, das Ladekabel angestöpselt lässt und die Vortemperierung auf die Abfahrtszeit programmiert, dann heizt der EQB mit der Wallbox und nicht mit der Batterie. Es ist alles eine Sache der Planung. Alle 3 Tage das Ladekabel einstöpseln finde ich jetzt nicht als mühsam, speziell wenn man die Wallbox gleich am Parklpatz angebracht ist und ein eigenes Ladekabel hat, so dass der Vorgang in 20 Sekunden erledigt ist.

    Wenn man mit einem eiskalten Auto losfährt ist es normal dass die ersten 10km extrem viel Strom für die Heizung verbraucht wird, das ist aber kein Fehler vom Auto sondern der Physik geschuldet.

    Der sehr gute Federungskomfort des EQB war übrigens einer der Kaufgründe, und ich kann das sagen weil ich von der Airmatic meines ehemaligen E350 her ziemlich verwöhnt bin. Der EQB federt beinahe so gut, zumindest auf normalen Strassen. Offroad merkt man aber das Gewicht schon.

  • Moin Uli


    da du den Durchschnittsverbrauch von 22,3 kWh/100km ja über einen langen Zeitraum gemessen hast,

    deckt sich das mit der Anzeige in der Mercedes-App? (Reisedaten/Stromverbrauch)

  • Ein sehr ausführlicher und informativer Bericht - Danke dafür.


    Wir haben uns Ende 2025 für den EQB entschieden, da der Preis für eine derart ausgestattete und neue "Familienkutsche" unschlagbar war.

    Hintergrund war die Totalentwendung unseres KIA Sorento PHEV BJ 21, aus dem Carport im Oktober 2025. Wer hätte damit gerechnet??

    Der KIA war ein reines Stadtauto und der Verbrenner wurde quasi nur 1x jährlich für die Langstrecke nach Hamburg - Saalfelden und zurück gefordert.

    Leider sprang der Verbrenner im Winterhalbjahr automisch an, um das Fahrzeug zu heizen. die 13,8kWh Batterie reichte im Sommer auch nur für knapp 40km Reichweite.

    Am schlimmsten waren aber die Inspektionen; der Verbrenner hat durch die ewigen Kurzstreckenfahrten viel Kondenswasser im Öl angesammelt -Farbe des Öls: Milchkaffee.

    Auf einer 80km Fahrt hat dann letzten Sommer der Motor "geruckelt" - da sich der ADAC keine Motorprobleme bei Plug-In-Hybridwagen anschaut, wurde der Wagen nach Hamburg geschleppt.

    Es war eine Zündkerze defekt -bei 20.000km. Reparatur hat sagenhafte 240€ für 4 Zündkerzen gekostet.


    Also stand der Entschluss fest; nur ein BEV ergibt Sinn. KIA hat da keine Schnäppchen, genau wie Volvo und BMW. Einen Enyaq fahre ich ja als Firmenwagen und der e-Up unserer Tochter ist zu klein.

    Der e-Up hat mit 4J und 20.000km immerhin auch stolze 12.800€ gekostet.

    Lange Rede kurzer Sinn:

    Der EQB lädt nicht besonders schnell (macht aber nichts, wird zuhause geladen) - er verbraucht auf der Kurzstrecke im Winter auch extrem viel (>= 34kWh), aber der Komfort und der Allradantrieb

    (hatte der KIA auch), sind einzigartig. Die 360° Kamera, Fingerprintsensor und auch das Navi sind wesentlich moderner als beim KIA. Schick sieht er auch noch aus -insofern haben wir wohl alles richtig gemacht.

    Gruß

    Iskandar

  • Rentner


    Hallo Manni,


    den Durchschnittsverbrauch habe ich der App entnommen (ist ein Screenshot).

    Davon waren ungefähr 7.000 km Langstrecken (Überführung von HH, Rest Pendeln ins Ruhrgebiet) mit mehr als 480 km. Der Rest ist ein Sammelsurium an Kurzstrecken um unseren Wohnort herum.


    Im Durchschnittsvergleich mit anderen 300ern im gleichen Zeitraum liefert die App die Information, dass unser 300er 0,2 kWh/100km weniger verbraucht hat als die anderen.


    Daheim ist es bergig - auf der Fahrt zu einem ca. 90 m höher gelegenen Waldparkplatz (Gassirunde mit dem Hund) liegt der Winterverbrauch nahe um 50 kWh/100 km. Im Sommer ist das etwas weniger, denn Klimaanlage benötigt natürlich auch viel Strom, bis die gewünschte Temperatur im Innenraum erreicht ist.


    Insgesamt bin ich jedoch zufrieden mit dem Verbrauch.


    Dein 250er sollte deutlich weniger für das Fahren benötigen - der Verbrauch fürs Heizen und Kühlen dürfte vergleichbar sein.


    Gruß aus‘m Ländle

    Uli

    MB EQB 300 4Matic - Baumonat 08/2023 - ab 08/2024

    Knaus BoxDrive 680 ME - Baumonat 10/2022 - ab 12/2022

    BMW Z4 35i e89 - Baumonat 06/2014 - ab 08/2015

    Triumph TR6 - Baumonat 01/1971 - ab 09/2004