Hier im Oberengadin ist es wochenlang -15 Grad am Morgen, mein EQB steht immer draussen, ich lade jeweils auf 80%, aber dass nur 150km angezeigt werden habe ich noch nie erlebt. Einmal die Woche fahren wir nach Italien (Tirano oder Chiavenna) zum Einkaufen, das sind jeweils 160km hin und zurück. Bei der Rückkehr haben wir trotz Minustemperaturen noch 25-30%, was völlig OK ist.
Es geht auch mit 50% wenn man ausnahmsweise auf 100% lädt, das Ladekabel angestöpselt lässt und die Vortemperierung auf die Abfahrtszeit programmiert, dann heizt der EQB mit der Wallbox und nicht mit der Batterie. Es ist alles eine Sache der Planung. Alle 3 Tage das Ladekabel einstöpseln finde ich jetzt nicht als mühsam, speziell wenn man die Wallbox gleich am Parklpatz angebracht ist und ein eigenes Ladekabel hat, so dass der Vorgang in 20 Sekunden erledigt ist.
Wenn man mit einem eiskalten Auto losfährt ist es normal dass die ersten 10km extrem viel Strom für die Heizung verbraucht wird, das ist aber kein Fehler vom Auto sondern der Physik geschuldet.
Der sehr gute Federungskomfort des EQB war übrigens einer der Kaufgründe, und ich kann das sagen weil ich von der Airmatic meines ehemaligen E350 her ziemlich verwöhnt bin. Der EQB federt beinahe so gut, zumindest auf normalen Strassen. Offroad merkt man aber das Gewicht schon.