Beiträge von Halbelektrischer

    Die Reichweitenangaben (normal und max) sind mit das Beste und Zuverlässigste, was man programmieren kann. Nur ganz extreme Randbedingungen kann das System aus dem Takt bringen.


    Freitag: 180km mit Regen sehr defensiv (13,8 kWh/100km), Reichweite bei 58% = 270km (14,3)
    Samstag zunächst 60km mit 160km/h, dann 800hm bergauf, Zwischenstand 27,7 kWh/100km; Reichweite bei 32% = 120km (17,7)

    Ankunft insgesamt nach 170km mit 17,7 kWh/100km; Anzeige bei 11-12% = 52km (14,7)


    Bitte nicht vergessen, dass es zum Ende hin immer präziser wird. Erstens fährt man "mit gelb" defensiver, zweitens wird unter 5% konsequent die Leistung begrenzt. Ein Liegenbleiben ist hier nur bei bewusstem Missachten oder starkem Berg-Anstieg möglich.


    Die ecoCoach-App weist für den EQB250 übrigens aus:

    5Monats-Wert "alle Fahrer": Ende Sommer 16,8 (2023,2024); 16,6 (2025)
    dito Ende Winter: 22,1 - 21,8 - 21,2 (aktuell)


    Hier kann übrigens negativen Einfluss haben, dass Ladevorgänge in TG ohne Netz nicht erfasst werden !

    Soll immer die dümmstmögliche Bevölkerung bedient werden oder darf es auch mal "allgemeiner" bleiben ?

    Sonst haben wir bald Aufkleber "Achtung! Schokolade macht dick", "Achtung: Alkohol macht dumm" usw.


    Wie soll denn eine mögliche Verbrauchsbandbreite dargestellt werden?

    Also: Mindestverbrauch bei 60km/h im Sommer ohne Klima: 9 kWh/100km.

    Höchstverbrauch bei 160km/h und -20°C mit maximaler Heizung: 29kWh/100km.


    Im Mittel übers Jahr (wer bestimmt die anteiligen Fahrleistungen / bei uns: sommers 85%) ?


    Nein, es muss reichen, dass jeder halbwegs hochrechnen kann, dass WR rund 0,5-1, kalte Luft ebenso, Heizung aber schon 2-3 kWh/100km zusätzlich benötigen.


    Und, nicht zu vergessen: die anfängliche Temperierung des Akku nach durchkühlter Nacht (wer entscheidet, ob Garagen- oder Laternenwagen als Maßstab genommen werden ?) kostet rund 15Minuten ebenso 1-2kW (pro h) ! - auch bei Heizung/ Klima aus !


    Machen wir uns doch klar, dass die hohe Effizienz des BEV (eben keine unnütze Wärmeerzeugung) eben nur 15-30 anstelle äquivalent 45-90 kWh/100km erfordert :)

    (dafür aber die Bandbreite bei Wärmebedarf eben nach oben schnellt).


    Übrigens würde es uns nur helfen, wenn die Hersteller angeben müssten den realen Verbrauch ihrer Fahrzeuge mit der Gaußkurve.

    Dann wüssten wir, den Cayenne eben mit 8l fahren zu können, wo der Durchschnitt aller bei 10l liegt.

    (EQB: 17 zu 21).


    Bisher haben wir mit Genuss ALLE Sterne (inkl. V8-S-Klasse) im Bereich ihres Prospektverbrauchs bewegt, früher sogar darunter. Dass der aktuelle CLS nun mal minimal darüber liegt, ist der Tatsache geschuldet, vermehrt viel schneller zu fahren wegen der Absehbarkeit des Endes dieser Freiheit :D

    Nein, das halte ich für ausgeschlossen. Einzig die 250+ - Varianten sind durch das Akku-Problem reduziert worden. Aber auch nicht auf 50 kW…


    Welchen SOC hattest du denn, als du diese Werte erreicht hast? Der EQB lädt (wie eigentlich fast alle E-Autos) nur bei recht leeren Akku auch wirklich mit den hohen beworbenen Werten. Zudem ist es wichtig, dass die Säule per Navigation angesteuert wird, damit der Akku vorkonditioniert wird. Wenn man „einfach so“ eine Schnellladesäule anfährt und der Akku einen SOC von z.B. 60% hat, würde es mich nicht wundern, wenn die Ladeleistung bei nur 50 kW rumdümpelt und auch nicht mehr wirklich höher geht…

    Natürlich immer vorausgesetzt, die Säule kann die Leistung auch wirklich bringen. eine 150kW Alpitronic schafft bei beiden belegten Ladeports ohnehin meist max. 75kW und es kann Umstände geben, dass die Säule dann z.B. auch nur 50kW schafft. Gleiches gilt z.B. bei einem vollausgelasteten Ladepark. Dann könnten die Säulen zwar z.B. mehr, aber der Netzanschluss des gesamten Ladeparks ist ausgereizt und kommt eben nicht über 50 kW (der Wert ist natürlich abhängig vom Netzanschluss).

    Das passiert zu Hauptreisezeiten gerne mal bei Tesla Superchargern…

    In 2025 habe ich auch nie mehr als 73 kW (Schnitt; 31 > 80) erreicht. Und einem Supercharger hab ichs nicht verübelt, ganze 34kW geboten zu haben (57 > 100), wenn es denn nur 20ct kostet....

    Aber eine richtige Anzeige im Display, auf der sichtbar ist, welche Verbraucher (Antrieb, Heizung, Entertainment etc.) wieviel Energie gerade zieht, gibt es im EQB wohl nicht, oder?

    Im Vormopf im EQ-Menue sind diese Infos noch möglich.

    Meine Erfahrungswerte: 0 (Heizen/Kühlen) / 4 (andere Verbraucher: MBUX) bei moderaten Temperaturen und eher höheren Geschwindigkeiten;

    bis meist 3 / 8 (moderate Klimaanlage, Kompressorbox hinten) sowie im Extremfall

    10 / 10 bei AC max mit maximalen Nebenverbrauchern....

    Aktuell ist es ja noch nicht wirklich kalt. Bisschen Sitzheizung und alles passt.

    Allerdings führt die tiefstehende Sonne zu praktischer Blindheit, musste auf einer Gebirgsstraße anhalten, null Chance.

    Also Defrost max für vielleicht mal insgesamt knapp 5 Minuten.

    Ergebnis auf einer häufigen Standardstrecke in die Berge (150km mit +500hm): statt um 15 nun also etwas mehr als 16 kWh/100km. Tut nicht weh.

    Hallo Huckelbuck,

    Respekt und Glückwunsch ! Ich kann es nachvollziehen, mal bequem (EQB) und mal sportlich (CLS / CLA) zu sitzen/ fahren, aber für mich wäre der Schritt zu "monolithisch".


    Ja, die Akkutechnik und die Effizienz werden steigen, natürlich auch die Reichweite.


    Aber die Vermissungen (Anzeige vieler sinnvoller Details, Momentanverbrauch, Anteile ext.Verbraucher etc.;), der Entfall Schiebedach, Rekup-Paddel, Touchpad) wögen für mich so schwer, dass darüber springen schon auch finanziell attraktiv sein müssten. Und genau das wäre -es sei denn, man gibt einen 12-15-jährigen in Zahlung- hier niemals der Fall.


    Biite aber berichten, evtl. hilft es ja für GLB-Entscheidungen ;)

    Wer das Glück eines Mittel- oder Hochgebirges hat:

    Bergab mal D+ wählen, das begrenzt die Rekup auf 25%. Dann Tempomat wählen, das Halten der Geschwindigkeit erfolgt dann über die hintere Bremse.

    (Bei D Auto ist die Rekuo flexibel zwischen 0 und 70%, hier wird Tempohalten priorisiert, also die Bremse eher nicht eingesetzt).


    Beim Diesel halte ich es ähnlich, hier muss ggfs. öfters hochgepaddelt werden, um die Motorbremswirkung zu mindern.