Beiträge von Uli

    Bei uns ist der EQB nicht mehr als das Alltagsfahrzeug. Von unseren 4 Fahrzeugen ist es das einzige, das meine Frau auch fährt.


    Die beiden Roadster (55 und bald 12 Jahre alt) ist sie noch nie gefahren - die sind ihr zu auffällig und so verwundert es auch nicht, dass auch nicht gerne als Beifahrerin mitfahren möchte.


    Mit dem VAN ist sie bisher auch noch nicht gefahren - wir haben ihn nun schon über 3 Jahre und über 44.600 km damit zurückgelegt. Dabei hat der MAN TGE alle Assistenzsysteme, Automatikgetriebe und Kameras, die ihn durchaus in der Bedienung mit dem VW Tiguan vergleichbar machen. Mitfahren ist hingegen kein Problem. In den 90ern ist sie mit unserem ersten Wohnmobil, das breiter war und überhaupt keine Helferlein hatte, auch allein gefahren.


    Weil meine Frau nur den EQB selbst fahren möchte, ist der EQB sicher kein Frauenauto.


    Gruß aus Hindelang-Oberjoch

    Uli

    …, aber im Gegenzug nervte mich das Doppelkupplungsgetriebe dermaßen als "ruckelig", da ich gar keinen Gangwechsel mehr gewohnt bin. …

    Im VW Tiguan (EZ 01/2018) hatte ich das DQ500 als DSG-Getriebe und hatte ihn neulich auch wieder einmal gefahren (den Tiguan hatte ich meiner Tochter geschenkt). Wenn man nicht gerade im Sport-Modus fährt oder die maximale Beschleunigung sucht, schaltet das DSG weitestgehend ruckfrei.


    Das DQ500 wird nach meinem Informationsstand wohl nicht mehr verbaut.


    Aber auch das DKG im BMW Z4 35i macht einen guten Job. Im Komfortmodus schaltet auch dieses Getriebe ruckfrei. Im Sportmodus sind jedoch gewollt Schaltrucke zu spüren. Weiterhin wird bei Vollgas während des Schaltvorgangs auch noch gewollt eine Fehlzündung erzeugt (ist peinlich, aber geil).


    Der EQB punktet unter Komfortaspekten durch den fast lautlosen Antriebsstrang. Ruckfrei beschleunigt er wegen des Einganggetriebes sowieso. Die Direktkupplumgsgetriebe stehen dem m.E. nicht wirklich nach, wenn komfortabel gefahren werden soll.


    Die Getriebe des VW-Konzerns passen sich übrigens der Fahrweise an. Bei Leihwagen mit stets wechselnden Fahrern kann dabei nichts Gutes im Schaltverhalten dabei herauskommen.


    Gruß aus’m Ländle

    Uli

    Ein schnelleres Beschlagen der Windschutzscheibe des EQB im Vergleich zu anderen Fahrzeugen kann ich nicht bestätigen.


    Wenn es richtig kalt ist, klimatisiere ich den EQB jedoch stets vor - allein schon deshalb, dass die Scheiben auch enteist sind.


    Das hatte ich zuvor auch mit der Standheizung meiner Alltagsfahrzeuge so gemacht. Die Garagenplätze sind den beiden Cabrios vorbehalten.


    Ich habe Gummifußmatten im Fußraum liegen und achte darauf, beim Einsteigen keinen Schnee mit einzutragen. Die Füße schlage ich dazu erst ein paar Mal zusammen, so dass der Schnee weitestgehend draußen abfällt.


    Beschlagene Scheiben kenne ich nur in Situationen, zu denen ich mit nass gewordener Kleidungen ins Auto steige. Dazu kommt dann noch ein größerer, nasser Hund im Laderaum, durch den die Heckscheibe schon mal beschlägt - das war beim VW Tiguan zuvor aber ebenso.


    Gruß aus’m Ländle

    Uli

    Meine Beobachtung ist es auch, dass die Reichweitenangabe recht genau ist.


    Dazu muss man beachten, dass die Hochrechnung aus den zuletzt gefahrenen Strecken erfolgt. Der Bordcomputer weiß ja im Vorfeld nicht, was man vorhat.


    Wenn wir eine Langstrecke starten, wird die Reichweite auch zunächst recht kurz angegeben - die Differenz zum optimalen Reichweitenwert ist groß.


    Unsere Langstrecken mit dem EQB gehen eigentlich immer nach Bochum zu einem Wohnmobilstellplatz. Meine Frau fährt den EQB und ich das Wohnmobil. Während der Fahrt beobachte ich die Restreichweite und den Durchschnittsverbrauch des EQB über die App und sehe, wie der Durchschnittsverbrauch stetig fällt und sich die Reichweite vergrößert.


    So weiß ich, dass das LadeZiel gut erreicht wird, während meine Frau sich schon sorgt.


    Das mit der App ist eine feine Sache.


    Gruß aus‘m Ländle

    Uli

    Rentner


    Hallo Manni,


    die App vergleicht m.W. die Verbräuche gleich motorisierter EQB-Modelle.


    Bei mir sieht das Diagramm so aus.


    IMG_6346.jpeg


    Dass für deinen 250er ein so großer Unterschied zum Durchschnitt aller erfasster 250er besteht, liegt vielleicht an den verbrauchsmäßig optimalen Randbedingungen für deine Fahrten. Fährst du überwiegend Langstrecken mit um die 100 km/h mit dem EQB stellt sich ein spürbar geringerer Verbrauch ein, als bei überwiegend Kurzstrecken, weil du so z.B. viel weniger Aufheiz- bzw. Runterkühlphasen hast.


    Ich fahre die Winterräder wie die Sommerräder auch als 235er - das erhöht u.a. auch den Winterverbrauch gegenüber anderen EQB300, die die von MB vorgesehenen 215er fahren.


    Der zum Vergleich von der App angegebene Durchschnittsverbrauch bildet das komplette Spektrum der Einsatzbedingungen ab - Witterungsverhältnisse, Topographie, Fahrstil, Reifenluftdruck, Beladung, … u.v.m. gehen da ein.


    Mit dem Vergleichswert fängt man eigentlich nicht viel an - liegt man drunter fühlt man sich besser, liegt man drüber, könnte man versuchen zu optimieren - ich vermute mal, dass sich viele gar keine Gedanken dazu machen und einfach fahren.


    Die App ist mit ihren vielen Möglichkeiten der Steuerung und Überwachung des EQB aber auf jeden Fall eine feine Sache. Vorklimatisierung, Prüfen des Reifenluftdruckes, Prüfen ob alles verschlossen ist, Öffnen des EQB oder nur des Panoramadaches oder der Fenster, Standort, ….


    Gruß aus‘m Ländle

    Uli

    Rentner


    Hallo Manni,


    den Durchschnittsverbrauch habe ich der App entnommen (ist ein Screenshot).

    Davon waren ungefähr 7.000 km Langstrecken (Überführung von HH, Rest Pendeln ins Ruhrgebiet) mit mehr als 480 km. Der Rest ist ein Sammelsurium an Kurzstrecken um unseren Wohnort herum.


    Im Durchschnittsvergleich mit anderen 300ern im gleichen Zeitraum liefert die App die Information, dass unser 300er 0,2 kWh/100km weniger verbraucht hat als die anderen.


    Daheim ist es bergig - auf der Fahrt zu einem ca. 90 m höher gelegenen Waldparkplatz (Gassirunde mit dem Hund) liegt der Winterverbrauch nahe um 50 kWh/100 km. Im Sommer ist das etwas weniger, denn Klimaanlage benötigt natürlich auch viel Strom, bis die gewünschte Temperatur im Innenraum erreicht ist.


    Insgesamt bin ich jedoch zufrieden mit dem Verbrauch.


    Dein 250er sollte deutlich weniger für das Fahren benötigen - der Verbrauch fürs Heizen und Kühlen dürfte vergleichbar sein.


    Gruß aus‘m Ländle

    Uli

    Schön geschriebener Erfahrungsbericht - einige Punkte decken sich auch mit meinen Erfahrungen, die ich seit 08/2024 mit unserem 300er gemacht habe.


    Die Kaufpreise gegenüber meinem Kauf in 08/2024 (EZ 08/2023, 8 Monate von WA gefahren, 9.790 km gelaufen, ehemaliger LP 72.400€ zzgl. Überführungskosten) scheinen für den EQB tatsächlich stärker angezogen zu haben. Mich hatte der 300er damals inkl. Flug Stuttgart/HH und Taxitransfer zur NL HH ziemlich genau 37.000 € gekostet.


    Die Überführung von HH nach Uhingen hatte ich mit 2 Ladestopps erledigt. 1x privat an der Wallbox bei meiner Schwester im südlichen Münsterland und den zweiten nördlich von Frankfurt.


    Der 350er, den wir dann 6 Wochen später noch für meine Schwester gesucht hatten, war schon deutlich teurer und das Angebot knapper.


    Wir haben den EQB als Alltagskutsche im Rentnerbetrieb (hauptsächlich Kurzstrecken) gekauft - der Tiguan TDI-Motor wurde da gar nicht mehr richtig warm und es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Motor bzw. der Rußpartikelfilter hinüber gewesen wäre.


    Mit der PV-Anlage auf dem Dach sind die Ladekosten mit ca. 1,50€/100km schon sehr günstig.


    Wir haben wegen einer Wohnungskernsanierung im Ruhrgebiet aber auch 6x die Strecke Uhingen/Ruhrgebiet und zurück mit dem EQB zurückgelegt. Im Sommer lag auf diesen Langstrecken der Verbrauch bei 15,4 kWh/100km. Unter winterlichen Bedingungen hatten wir 19,0 und am letzten Sonntag 19,3 kWh/100km geschafft. Das „Geheimnis“ für den geringen Verbrauch lag in der Beschränkung der Geschwindigkeit auf 100 bis 110 km/h, denn wir sind zusätzlich auch mit dem Wohnmobil gefahren, dass uns vor Ort als Hotelersatz diente. Gewichtsbedingt ist da bei 100 km/h das Limit gesetzt.


    Meine Frau fuhr mit dem EQB und hatte den Abstandstempomaten nicht benutzt (macht sie grundsätzlich nicht) und verbrauchsoptimiertes Fahren beherrscht sie auch nicht. Im Windschatten des Wohnmobils ist sie auch nicht gefahren.


    Der momentane Durchschnittsverbrauch liegt übrigens bei 22,3 kWh/100km seit wir den EQB haben.


    IMG_6345.jpeg


    Der heutige Tagesverbrauch ist erschreckend hoch, setzt sich allerdings aus 6 Einzelfahrten zusammen. Die Heizung verbraucht dabei viel Strom, denn der EQB musste dabei auch 6x aufgeheizt werden.


    Das AMG-Gestühl ist sicher sportlich härter, als die Normalsitze. Meine Erfahrungen sind jedoch die, dass Langstrecken mit härter gepolsterten Sitzen für mich (mit Wirbelsäulenproblemen) viel besser zu ertragen sind, als weicher gepolsterte. Bei VW hatte ich mich immer für R-Line entschieden und im BMW Z4 habe ich mit den härteren M-Sitzen meine Freude.


    Vor dem Z4 hatte ich 13,5 Jahre lang einen 300 SL aus 1988 - Baureihe R107 - mit dessen weichen Sitzen bin ich rückenmäßig nicht klar gekommen - nach 2 Stunden Fahrt hatte ich meist Rückenschmerzen.


    Insofern war bei der EQB-Auswahl die AMG-Line die logische Konsequenz - vom Sitzkomfort bin ich immer noch sehr begeistert. Aber jeder empfindet das sicher anders.


    Für den EQB als 300er oder 350er würde ich auch heute noch eine Kaufempfehlung abgeben. Das Nachfolgemodell käme übrigens für mich nicht in Frage - ein Panoramadach, das sich nicht öffnen lässt, halte ich für Blödsinn (dann lieber gleich ein Blechdach, das weniger wiegt und keine Probleme macht). Das Armaturenbrett wäre dann gleich auch noch ein weiteres Ausschlusskriterium.


    Ich hoffe, dass uns der EQB erhalten bleibt, bis wir nicht mehr Autofahren wollen oder können. Er soll das letzte Auto sein, das wir im Alltag fahren.


    Gruß aus‘m Ländle

    Uli

    Wirklich wirksam dürfte nur die massenhafte Kündigung des Ladetarifes sein.


    Doch wird dies bei der hohen Dienstwagenquote wahrscheinlich nicht wirklich auffallen, denn den Fahrern von Dienstwagen ist die preisliche Attraktivität des Ladetarifes gleichgültig - bequem soll es sein.


    Gruß aus’m Ländle

    Uli


    … dem MB.Charge schon in 2024 einfach unattraktiv war.